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The Crucifixion gesehen am  
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The Crucifixion (2017)

Ein Film von Xavier Gens mit Sophie Cookson und Corneliu Ulici

Filmstart: folgtHorror, Mystery, Thriller
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Ø MJ-User
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The Crucifixion Inhalt

Für den Film The Crucifixion und dessen Regie ist Xavier Gens verantwortlich. Zu den Darstellern im Film gehören Sophie Cookson, Corneliu Ulici und andere. The Crucifixion erschien 2017.

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Galerie
Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von The Crucifixion und wer spielt mit?

OV-Titel
The Crucifixion
Format
2D
Uns liegen keine Informationen zur FSK-Freigabe des Films vor.
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9 Kommentare
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Silencio : : Moviejones-Fan
12.01.2019 13:54 Uhr
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Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.081 | Reviews: 44 | Hüte: 100

luhp:

Jede Welle hat ihre Nachzügler. Ein paar vereinzelte Beiträge lassen das "Genre" (ich nenne es mal leichtfertig so) ja nicht wieder auferleben.

""Irreversible" wird vor Allem wegen der authentischen und schonungslosen Vergewaltigungsszene gelobt, was ich aber komplett anders empfunden habe."

Am Noè wird eher geschätzt, dass er narrative Gepflogenheiten auflöst und dadurch Verstörung auslöst. Aber ich mag den auch nicht...

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
12.01.2019 04:44 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.706 | Reviews: 150 | Hüte: 341

@ZSSnake
"Sollte man - abseits des "muss man als Genrefan zumindest mal gesehen haben" - irgendwelche der 4 großen Franzosen ernstlich anschauen?"

Ich bin auch kein Fan der New French Extremity, mir hat bisher jedenfalls keines der gesehenen Werke gefallen^^

"Irreversible" wird vor Allem wegen der authentischen und schonungslosen Vergewaltigungsszene gelobt, was ich aber komplett anders empfunden habe.

"Martyrs" veranschaulicht in den ersten 60 Minuten einigergemaßen gut die physischen und psychischen Qualen und Folgen monatelanger Gefangenschaft, Isolierung und Folterung, in den letzten 30 dreht sich die Gewalt als Selbstzweck meiner Meinung nach leider im Kreis, das interessante Ende dürfte einen entweder komplett wegflashen oder wie mich als Gewaltlegitimierung ziemlich enttäuschen.

"Raw" ist an ein Coming-of-Age-Horrorfilm, der körperliche Veränderungen, aufblühende Sexualitäts und Geschlechteridentität als Kannibalismus-Parabel verpackt. In seiner Umsetzung fand ich den Film aber harmlos, albern und unfreiwillig komisch.


Abseits davon, wenn ich bei den Regisseuren bleibe:

"Ghostland" ist in der ersten Hälfte schon äußerst beklemmender, furchterregender Home-Invasion-Terror und setzt das Thema der Traumabewältigung ansprechend um, nach dem Twist verrennt sich der Film mMn allerdings in diesem Puppen-Plot, in trashigen Goreszenen und einem Endloskampf gegen die Invasoren. Zudem ist "Ghostland" eben aus diversen früheren Horrorfilmgrößen zusammengeschustert worden, ohne Eigenständigkeit zu entwickeln.

"Piranha 3D" empfand ich als letzten Dreck, dagegen sehen selbst "Sharknado" und James Camerons "Piranha 2" aus wie Meisterwerke. Letzterer lohnt sich übrigens, da schimmern schon die Qualitäten und Charakteriska durch, für die Cameron später bekannt werden sollte.

"Horns" gefiel mir als Genremix (Liebesdrama, schwarze Komödie, Fantasyhorror, Krimi, Rachefilm) dagegen gut, wenn auch nicht überragend. Daniel Radcliffe spielt klasse und harmoniert wunderbar mit der ebenso großartigen Juno Temple.


@Silencio
"Gesehen haben muss man die nicht, deren Zeit scheint ja mehr oder minder fürs erste vorüber."

Mit "Love" (2015), "Raw" (2016) und "Revenge" (2017) gibt es auf jeden Fall drei neuere Genrevertreter, so ganz scheint die Zeit also noch nicht vorüber zu sein.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
11.01.2019 19:51 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 7.450 | Reviews: 141 | Hüte: 369

@ Silencio:

Mirrors funktioniert letztlich auch vor allem, weil er einer der wenigen ist, der subtile Momente mit echtem Gore verknüpft kriegt und auf beidenen Ebenen kompetent ist. Ich schau ihn immer wieder gern, auch wenn der eher richtig gute Horror-Unterhaltung und weniger "Meisterwerk" ist.

"Die Fortsetzungen habe ich in beiden Fällen übrigens nicht gesehen - in meiner alten Videothek war HHE2 immer vergriffen (ernsthaft, wer hat den ständig geguckt?) und P3DD könnte mich nicht weniger interessieren - kriegt Jerry O`Connell nicht den Schwanz abgebissen, will ich`s auch icht sehen... :p"

HHE2 versucht die gleiche harte Brutalität des ersten zu liefern, hat dabei aber keinerlei Gespür für irgendwas. Ist allerdings ein paar Jahre her, dass ich den gesehen habe. Ich weiß nur noch, dass ich den furchtbar mies fand, zumal die meisten Charaktere irgendwelche stumpfen Military-Jarheads waren. Piranha 2 - ja, der animierte 3D-Schniedel...oh Boy. Wenn man mal Lust darauf hat zu sehen, wie man exakt den gleichen Film wie den ersten macht, nur dieses Mal von jemandem inszeniert, der keine, nicht mal die leiseste, Ahnung hat, was den ersten so gut machte, dann kann man sich den durchaus mal geben. Der erste hat extrem gut unterhalten, der zweite überwiegend gelangweilt. Macht also durchaus Sinn kein großes Interesse daran zu haben wink

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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Silencio : : Moviejones-Fan
11.01.2019 19:36 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.081 | Reviews: 44 | Hüte: 100

ZSSnake:

Kann ich mit Ausnahme von "Mirrors" so unterschreiben. Den fand ich zu zerrissen zwischen Asia-Grusler (die Welle war da ja schon vorüber) und Schlachtplatte, ohne eine von beiden Seiten ernsthaft zu bedienen. Ich hab den aber auch seit Erscheinen nicht mehr gesehen. Sein "Hills Have Eyes"-Remake find ich persönlich sogar besser als das Original (Hab ich meine Review zum Original eigentlich gepostet? Spoiler Alert: It doesn`t hold up...) und "Piranha" ist die perfekte Partyschlachtplatte voller kindischer Goregags. Die Fortsetzungen habe ich in beiden Fällen übrigens nicht gesehen - in meiner alten Videothek war HHE2 immer vergriffen (ernsthaft, wer hat den ständig geguckt?) und P3DD könnte mich nicht weniger interessieren - kriegt Jerry O`Connell nicht den Schwanz abgebissen, will ich`s auch icht sehen... :p

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
11.01.2019 19:22 Uhr | Editiert am 11.01.2019 - 19:23 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 7.450 | Reviews: 141 | Hüte: 369

@ Silencio:

Ich danke mal für die Hinweise und schreib mir Raw mit auf die Liste im Kopf und mach unter High Tension nochmal nen Strich auf selbiger - Aja ist von denen ohne Angst, Härte zu zeigen, seit Jahren einer meiner Lieblinge. Sein Hills have Eyes Remake war beklemmend und wirklich gut modernisiert, ebenso seine Interpretation von Mirrors. Piranha war die perfekte, ernstfreie Zelebrierung der alten Animal-Horror-Schinken mit so viel Selbstironie, dass er mich oft ernsthaft zum Lachen brachte und Horns war einfach gut. Auffällig bei ihm auch - sowohl die Fortsetzung vom Hills-Remake als auch insbesondere die zu Piranha waren ja im Vergleich so vernichtend schlecht und zynisch, dass einem dadurch nur umso stärker seine Qulität als Genreregisseur bewusst wurde. Dementsprechend ist bei High Tension das Interesse durchaus gegeben, ich muss nur mal wieder n paar Groschen übrig haben, um den endlich für die asammlung zu holen.

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Silencio : : Moviejones-Fan
11.01.2019 19:10 Uhr
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Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.081 | Reviews: 44 | Hüte: 100

ZSSnake:

Im besten Fall waren das schon intelligente, kleine Filme, deren Gewalteinsatz wenig selbstzweckhaft war, ich sag mal "High Tension" (und der Aja hat ja das exzellente "Maniac"-Remake produziert) oder "Inside", die neben Gewalt und Gore für die billigen Sitze auch ein paar Denkansätze eingeworfen haben. Das dürfte man wahrscheinlich nicht mal "Frontier(s)" gänzlich absprechen, der kommt aber nie über "French Chain Saw Massacre" hinaus. Dass die natürlich mächtig hohle Fans hatten, streite ich gar nicht ab - auf Filmbörsen mit denen am gleichen Stand zu stehen war immer ein Quell der Freude...

Gesehen haben muss man die nicht, deren Zeit scheint ja, wie auch die der amerikanischen Ultragore-Leute, mehr oder minder fürs erste vorüber. Kann man auch als "Jepp, das gab es, nope, es interessiert mich nicht" abspeichern, wenn man jetzt nicht wirklich den Drang hat alles zu kennen. Und selbst dann fielen mir Sachen ein, die ich wesentlich eher schauen würde. Also, außer "Raw", der aber auch nicht mehr so ganz dazugehört, der ist total toll und den würde ich mir mit den drei oben genannten mal reinzerren. ;)

Zu "Eden Lake":

Ich hab den gesehen. Das weiß ich. Aber sonst...? Dementsprechend...

"Ghostland" fehlt mir noch, wenn der für Lau läuft, guck ich den, sonst bin ich kein großer Fan von "Martyrs" (jaja, der ist voll deep... und fühlt sich gar nicht so an, als würde einem einer aus seinem Philosophiegrundkurs berichten), deshalb hab ich den auch vor mir hergeschoben...

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
11.01.2019 18:46 Uhr | Editiert am 11.01.2019 - 18:49 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 7.450 | Reviews: 141 | Hüte: 369

@ Silencio:

Danke für dieses aufschlussreiche Fazit bzw. die Kurzreview. Was die Keute so extrem Spannendes an der "Franzosenwelle" fanden blieb mir ohnehin etwas verschlosse, da ich immer nur von "Krank und Brutal" las, ich geb allerdings auch zu, dass ich um Filme, die als "schockierendster Scheiß ever" vermarktet werden, ohnehin gerne einen Bogen mache. Letztes Jahr (Incident in a) Ghostland vom Martyrs-Fuzzi war ja zumindest handwerklich und stilistisch richtig versiert, auch wenn er für mich dann unterm Strich null Substanz besaß. Sollte man - abseits des "muss man als Genrefan zumindest mal gesehen haben" - irgendwelche der 4 großen Franzosen ernstlich anschauen? Das mal so als ernstgemeinte Frage, weil ich halt nicht sicher bin, ob ich die Muße besitze mir die Filme zu importieren, wenn ich sie am Ende eh mies finde.

Von Eden Lake wurde mir auch ewig lang von etlichen Genrefans vorgeschwärmt und dann war es ein von vorne bis hinten unlogischer und frustrierender kleiner Film, der sich hinter der künstlerischen Fassade der Sozialkritik verstecken wollte, aber eigentlich nur emotionslos die Kamera auf unmotivierte Brutalitäten draufhielt. Genau so wurde ja von vielen Fans Ghostland auch abgefeiert und war in meinen Augen eben wenig begeisternd und lediglich effizient im Erzielen von Schock/Ekel-Effekten.

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Silencio : : Moviejones-Fan
11.01.2019 18:36 Uhr | Editiert am 11.01.2019 - 18:37 Uhr
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Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.081 | Reviews: 44 | Hüte: 100

Xavier Gens war ja bei der French New Extremity (Anmerkung: ist die Welle echt schon so lange her? Die Zeit rast..) mit seinem (lauwarmen) "Frontier(s)" ganz vorne dabei, dementsprechend ist man ja fast gezwungen seinen neueren Beitrag im Exorzismussubgenre zu gucken, wenn er einem im Streamingdienst der Wahl über die Füße stolpert. Joa, wie "Frontier(s)" schon alter Wein in neuen Schläuchen, der den geneigten Genrefan wohl nicht hinterm Ofen hervorlocken kann. Anscheinend gibt sich Herr Gens mittlerweile gar keine Mühe mehr, schiebt Dienst nach Vorschrift und holt aus dem x-beliebigen Drehbuch der Hayes-Brüder, die sich schon für Wans "Conjuring"-Filme im religiösen Horror ausgetobt haben, nichts heraus. Und an diesem Film merkt man auch, was man bei den "Conjuring"-Filmen an Genreveteran Wan hat, denn im Gegensatz zu Gens, der in jeder zweiten Spannungssequenz in dessen Richtung schielt, kann der aus den mittlerweile totgenudelten Versatzstücken dank sicherer Hand immer noch was rausholen. Gens wiederum setzt auf Schockmomente, die jedem 00er DTV-Grusler wohl peinlich gewesen wären. Der konservative Subtext (Merke: wenn ein Priester dich ans Kreuz bindet, weiß der schon, was er tut...) wird einem ganz unverhohlen ins Gesicht geworfen (auch da war Wan subtiler - wenn auch nicht unbedingt minder konservativ), das es nur so kracht. Spätestens, wenn Gens sich dann anschickt, seiner Hauptdarstellern Sideboob-Shots und der gleichen anzutun, möchte man der Frau übrigens zurufen, dass sie das lassen soll, denn nur weil der Regisseur Franzose ist, macht der noch lange keine Kunst. Andererseits: was will man von einem Film erwarten, der einem ganz unironisch in den ersten 10 Minuten die Zeile "Das wird deine Mutter auch nicht wiederbringen!" entgegenwirft?

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StevenKoehler : : Muggel
17.08.2018 17:34 Uhr
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Dabei seit: 26.07.18 | Posts: 493 | Reviews: 204 | Hüte: 0

"The Crucifixion - Sei achtsam, für was du betest" ist ein interessanter Streifen geworden. Die Geschichte hat mir gut gefallen, aber es fehlt ihr an Spannung. Des Weiteren sind die Schockmomente in der zweiten Hälfte des Filmes extrem vorhersehbar, da er das Schema, wie er den Zuschauer erschrecken möchte, nicht ändert. Sonst ist das Werk handwerklich gut gelungen.

Die schauspielerische Leistung hat mir sehr gut gefallen. Man nimmt den Schauspielern ihre Rollen ab. Die musikalische Begleitung ist in der ersten Hälfte gut und spoilert nicht, aber durch das selbe Schema verrät die Musik in der zweiten Hälfte zu viel. Die Kamera ist hochwertig und braucht sich nicht zu verstecken. Die Synchronisation ist etwas merkwürdig. Es sind mir einige Sätze aufgefallen, die man im Deutschen nie so sagen würde. Des Weiteren fallen einen die unterschiedlichen Tonlagen auf, wenn zwischen rumänisch und Deutsch gewechselt wird.

Ich kann Ihnen "The Crucifixion - Sei achtsam, für was du betest" empfehlen, aber man sollte seine Erwartungen etwas senken.

Meine Bewertung
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